DIE GROSSE SEIDENSTRASSE

 

Von den alten kaiserllichen Hauptstädten Chinas über Wüsten, buddhistische Höhlenklöster und Oasenstädte bis ins Karakorum zu den höchsten Gebirgen der Erde.

 

Diese Route folgt einem der ältesten Netzwerke der Menschheitsgeschichte: Der großen Seidenstraße. Dabei geht es nicht um eine lineare Rundreise, sondern um einen Übergang der Welten.

 

CHINA – DER URSPRUNG DER STRASSE

Xi'an: Am Rand der alten Kaiserreiche beginnt die Reise: kaiserliche Hauptstadt der Han- und Tang-Dynastien, die Terrakotta-Armee als Symbol imperialer Ordnung des ersten Kaisers, das muslimische Viertel als frühes Tor zur Außenwelt.

 

Hier wird Geschichte noch als Zentrum erlebt. Dann beginnt die Bewegung nach Westen.

 

DER HEXI-KORRIDOR – WEG IN DIE WÜSTE

Dunhuang, Mogao (buddhistische Höhlenwelten), Jiayuguan Pass: Zwischen Sand und Stein öffnet sich der historische Korridor nach Zentralasien mit Jiayuguan, der letzten Festung Chinas,  und weiteren vergessenen Garnisonsstädten im Wüstensand. Hier wird die Welt still. Und weit.

 

XINJIANG – OASEN AM RANDE DER WELT

Turpan, Kuqa, Kashgar, Tashkurgan: Die Wüste öffnet sich in Städte aus Wasser und

Geschichte: Karez-Bewässerungssysteme in Turpan; Märkte und Handwerk in Kashgar,

kulturelle Schnittstelle zwischen China, Iran und Zentralasien. Hier wird die Seidenstraße

lebendig. Nicht als Ruine – sondern als Alltag.

 

DER KARAKORUM – DER WEG ÜBER DIE WELT

Karakoram Highway, Hunza Valley, Gilgit: Eine der spektakulärsten Hochgebirgsrouten der

Erde: Schneegipfel über 7.000 Meter, türkisfarbene Gletscherflüsse, Karawanenspuren in

Stein gemeißelt. Hunza und Gilgit sind keine Orte. Sie sind Übergänge zwischen Landschaft und Kultur.

 

BALTISTAN – DAS VERBORGENE HOCHLAND

Skardu, Shigar, Khaplu: Abseits der Karakorum-Hauptstraße liegt eine andere Welt:

Oasentäler zwischen Eis und Stein, alte Fürstentümer mit tibetischem Erbe, abgelegene

Dörfer entlang des Indus. Hier wird Zentralasien leise. Und tief.SWAT und GANDHARA – DER BUDDHISTISCHE WESTEN

Swat-Tal, Taxila: Im Übergang zum indischen Subkontinent - Klosteranlagen monumentale

Stupas von Gandhara , und Taxila als eines der großen Zentren des frühen Buddhismus. Hier verschmelzen griechische, indische und zentralasiatische Einflüsse zu einer der ersten globalen Kunstsprachen der Geschichte.

 

EINE ROUTE – DREI WELTEN

Diese Reise verbindet die kaiserlichen Zentren Chinas, die Wüsten- und Oasenkulturen Xinjiangs, die Hochgebirgswelten des Karakorum und die buddhistischen Landschaften

Gandharas.

 

Für Reisende, die:

 

keine klassischen Touristenrouten suchen

 mit einem ausgewiesenen Kenner der Region reisen möchten

Geschichte im Gelände erleben wollen

sich für frühe Handels- und Kulturkontakte interessieren

• Landschaft und Archäologie als Einheit verstehen 

• eine kleine und überschaubare Gruppe bevorzugen

 

Ihr Akademischer Reiseleiter: Dr. Rainer Feldbacher

Termin: Mitte September bis Anfang Oktober (geplant sind etwa 24 Tage)

Preis: tba - wird noch genannt (Preise von lokalen Partneragenturen stehen noch aus)

 

Detailprogramm, Information, Buchung: [email protected] +43 699 1310 4166